Moosegg-Ausflug vom 27.8.2011

Die Reiseroute des traditionellen Schulreislis des diesjährigen Moosegg-Ensembles richtete sich teilweise nach "Vorgaben" aus dem Roman "Eichbühelersch - e Wägstrecki Bureläbtig" von Simon Gfeller.

Käthi und Res machten ihre Hochzeitsreise, so steht es geschrieben, ins Welschland, an den Genfersee, also sollte auch unsere REise in diese Region führen...

Besammlung um 11.30 Uhr auf dem Parkplatz der Bigla

Ausrüstung: Kompass, Stirnlampe, Garten- oder Arbeitshandschuhe, Stofftragtasche, ID oder Pass, gutes Schuhwerk, Regenschutz u.a. (das allermeiste davon wurde allerdings nie gebraucht, zum Glück auch der Regenschutz nicht)

Erster Schreck für zwei Mitreisende, nämlich unsere grössten YB-Fans: wir reisen mit dem Car der ersten Mannschaft des FC Thun. Sie haben nach der Reise zwar nicht gerade das Lager gewechselt (was Angesichts der jüngsten YB-Resultate nicht verwundern dürfte), aber sie haben die Fahrt im gegnerischen Bus bestens überstanden.

Erstes Ziel: Blonay

Vorbei am Schiffenen- und Greyerzersee ging's an den Lac Léman, genauer nach Blonay.

Wer noch die letztjährige Moosegg-Inszenierung in Erinnerung hat, weiss vielleicht naoch, dass sich Grossmutter Rüegsegger mit Händen und Füssen gegen eine verordnete Badekur wehrte. Nicht zuletzt aus Angst, sie müsste zum ersten mal in ihrem Leben m it der Bahn fahren.

Nun, diese Angst haben wir ihr jetzt gründlich ausgetrieben. Von Blonay führte die Reise mit der Museumsbahn nämlich nach Chamby, wo die schönsten Bahn-Oldtimer renoviert und betrieben werden. Da hüpfte nicht bloss des Mannes Bubenherz...

Besuch bei Maître Mamin

Von Chamby führte uns die Museumsbahn, diesmal natürlich mit einer anderen Oldtimer-Kombination, zurück nach Blonay.

Ein etwas längerer Fussmarsch (ich geb's zu, hier wäre der Gebrauch des Kompass angebracht gewesen) führte uns schliesslich zu einem kommunalen Aussichtsplatz, wo uns der Winzer Albert Mamin bereits mit einer Auswahl herrlicher Weine aus dem Lavaux erwartete.

Damit war auch Vater Graber und Pfarrer Stucki Genüge getan, konnten sie doch nach Belieben einen guten Tropfen "begutächterlen" und "versüecherlen"...

Nachtessen in Mur

von Blonay führte uns die Carreise weiter nach Mur an den Murtensee, wo wir im Eulenhof, einem Gasthof mit ganz speziellem Ambiente und wunderbarer Aussicht, herrlich bewirtet wurden.

Die Mahlzeit kam zumindest für unseren Jungschauspieler Marco zur rechten Zeit. Er war während der Fahrt doch ungewohnt ruhig geworden und antwortete auf die Frage nach seinem Befinden: "I bi chly rumpelsuurig, wüll I Hunger ha!" Nun, dem wurde, wie geschrieben, abgeholfen.

Und Bertha fand eindlich auch einen Esel, dem sie statt Godi das Evangelium predigen konnte. Eisbären und Eskimos waren leider nicht aufzutreiben...

und wieder zurück nach Biglen

gegen Mitternacht erreichten wir wieder Biglen. Bestens und sicher gefahren von unserem Chauffeur Arnold Hess, von Wenger Reisen AG, Interlaken.

Danke Noldi!


Abbau Bühnenbild 2010/2011

Rund 20 Freiwillige des diesjährigen Ensembles bauten während zweier Tage das Bühnenbild und die technische Infrastruktur ab. Alles wurde sorgfältig gereinigt, nummeriert, zurück ins Materiallager transportiert oder gut geschützt für spätere Wiederverwendung aufgeschichtet. Für die ganz gefährlichen Zimmermannsarbeiten wurden wir von Sandro (Ramseier AG, Fassaden- und Holzbau) unterstützt, die Männer von Nüssli Schweiz AG demontierten derweil die Tribüne. Die Wettergöttinnen unterstützten uns und liessen den Gewittern erst nach unserem Feierabend freien Lauf.

Danke allen Helferinnen und Helfern für den letzten Grosseinsatz dieses Sommers!

Das Gelände ist nun wieder bereit für das nächste Bühnenbild, die ersten Baupläne liegen bereits vor.


Vornationalfeiertägliches Happening

Nebst dem traditionellen Spaghetti-Essen ist auch der vorgezogene 1. August des Moosegg-Ensembles nicht mehr wegzudenken.

Friedi Käppeli, Margrit Jaun und Markus Wehner haben uns mit Kartoffelsalat, Hamme, Augustweggen, Wein und Zuckerstock verwöhnt... Merci viilmal!


Spaghettata vom 29.7.11

Spaghettata für das Moosegg-Ensemble
Spaghettata

Es entspricht einer schönen Tradition, dass das Ensemble des Freilichttheaters Moosegg während der Spielzeit einmal durch die Familie Lehmann vom Hotel Moosegg zum Spaghetti-Schmaus eingeladen wird. 

Vielen Dank, Dänu und Nicole, vielen Dank auch Euren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Küche und Service. Wir sind, wie jedes Jahr, sehr gut aufgehoben bei Euch! 


Unglaublich...

die Personen auf diesem Bild sind nicht gemeint (die waren nämlich noch gar nie auf der Moosegg)
die Personen auf diesem Bild sind nicht gemeint (die waren nämlich noch gar nie auf der Moosegg)

...aber leider wahr!

Als Veranstalter von Freilichttheater erlebt man viel. Und staunt doch hin und wieder gewaltig!

Zum Beispiel, wenn beim Aufgang zur Tribüne plötzlich ein junges Paar mit Säugling erscheint. Gewissen Eltern scheint mit der Geburt ihres Kindes das Denkvermögen abhanden zu kommen. Temperaturen um die 14 Grad, Plätze mitten in der 12. Reihe, das Kind braucht noch die Brust...

Nennt sich das nun kulturelle Frühförderung oder doch eher Verantwortungslosigkeit?

Gut, was Eltern mit ihren Kindern anstellen, sollte mich ja eigentlich nichts angehen. 

Tut's aber doch! Ich mag's nämlich nicht, wenn Kleinstkinder während einer Vorstellung plötzlich zu weinen anfangen und damit 350 andere Zuschauerinnen und Zuschauer stören.

Ich sag's also gerne wieder und wieder:

Kleinkinder, Hunde, Goldfische, Klapperschlangen, Seeadler, Goldhamster und Zuschauer mit  rauchnenden Tabakpfeifen gehören nicht auf die Tribüne!


Geburtstagsfeier auf der Moosegg

unsere beiden jüngsten Ensemblemitglieder, Sarah und Marco, feierten Geburtstag! Nach der gelungenen Aufführung luden sie das gesamte Ensemble zu Kuchen und Champagner ein.

Merci viilmal und nochmal:

Herzliche Gratulation zum Geburtstag! Schön, dass Ihr diesen Sommer mit uns auf dem Berg verbringt!


Szenische Lesung

Wir sind vielleicht das einzige Freilichttheater, das eine vollwertige Schlechtwetteralternative anbieten kann. Leider können wir die Szenische Lesung aus Platzgründen jeweils nur für einen Teil unseres Publikums aufführen, nämlich für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer, welche ein Theaterarrangement (Nachtessen/Theater/Übernachtung) oder Nachtessen und Theater gebucht haben, sowie für grössere Gruppen.

Allerdings werden wir auch künftig die Szenische Lesung nur dann durchführen, wenn sonst keine Ausweich-, respektive Verschiebemöglichkeit besteht.

Ein grosser Teil unseres Publikums ist anfänglich jeweils skeptisch, ob die Schlechtwetter-Variante ein wirklicher Ersatz sein kann, aber am Schluss gibt's dann stets viel Beifall, grosse Komplimente und Dank!

Durch die gelesenen Romanpassagen erhalten die Figuren, die gespielten Szenen, ja, das ganze Stück neue Dimensionen, neue Tiefen. Der Verlust der Freilichtkulisse wird durch diese Aufwertung mehr als wett gemacht.

Nachfolgend ein paar Bilder unseres Hoffotografen Markus Wehner:


Theater spielen bedeutet viel Zeit mit Warten verbringen!

Der Blick hinter die Kulissen während einer Aufführung zeigt, wie die Schauspielerinnen und Schauspieler manchmal halbstundenweise auf ihren nächsten Auftritt warten müssen. Oft bei tiefen Temperaturen oder bei leichtem Regen. Zum Glück gibt es unsere guten Geister, die unermüdlich mit heisser Bouillon,  einerm Regenschutz, einer wärmenden Decke oder Jacke zur Stelle sind., Einzelne Ensemblemitglieder müssen zudem stets wach und konzentriert auf die Szenenwechsel warten, um andern Schauspielern beim raschen Kostümwechsel zu helfen. Zuweilen zerren sechs Hände an einer Darstellerin herum, um ihr innert weniger Sekunden in ein anderes Gewand zu helfen. Hochkonzentriert sorgt unser Technik-Team Abend für Abend für den guten Ton und das richtige Licht. Fehler sind nicht erlaubt, hören und sehen tun sie wenig, frieren hingegen viel, Applaus kriegen sie am Schluss keinen, ein Merci der Spielerinnen und Spieler muss ihnen genügen. Das gleiche gilt für unsere Damen im Schminkraum. Auch sie verbringen, wie die Kostüm-Damen einen grossen Teil des Abends mit Warten, dann muss es plötzlich wieder sehr rasch gehen, muss in kürzester Zeit ein Schauspieler um 10 Jahre älter und kränker geschminkt werden. Auch die Platzanweiserinnen und Kasseusen warten und frieren. Das Restaurantpersonal natürlich auch und - daheim die Katzen...

Für Tickets:

Tickets für das Freilichttheater Moosegg erhalten Sie direkt bei ticketeria.org
Tickets hier erhältlich

Buchen Sie Ihre Plätze gleich selber! Platzgenaue Wahl rund um die Uhr!

Bei Spezialwünschen (Rollstuhlplätze, Gruppenrabatte usw.) helfen wir gerne!

Von Dienstag bis Freitag, jeweils von 10 bis 14 Uhr sind wir für Sie da, unter der Nummer

0900 10 11 12 (Fr. 1.19/Min. ab Festnetz)