Aufgeführt
1997 - Brönz
nach der Erzählung
"Wie fünf Mädchen jämmerlich im Branntwein umkommen"
von Jeremias Gotthelf
Theaterfassung: Ueli Remund, Laupen (Uraufführung)
Regie: Franz Matter
Das Stück "Brönz" spielt in einem für damalige Verhältnisse durchschnittlichen Bauerndorf. Die Zeiten sind hart, die Leute arm. Brennereien schiessen wie Pilze aus dem Boden, denn das "Brönnz" ist erstens billig und hilft zweitens, die Lasten des Alltags zu vergessen. Selbst Kleinkindern gibt man zur Beruhigung oder um Hunger und Schmerzen zu stillen, bereits vom gerfährlichen Geist.
Im Alter von 14 Jahren verliert Lisi seine Mutter und muss plötzlich für Haus, herd, und zwei kleine Geschwister Verantwortung übernehmen.
Dieser Aufgabe ist Lisi nicht gewachsen, greift immer öfter zur Flasche, entdeckt die Männer und ist sdeinen guten Ruf bald einmal los...
1998 - Dr Franzos im Ybrig
Komödie von Thomas Hürlimann
Regie: Franz Matter
1999 - Ungnädig
Stück von Ueli Remund (Uraufführung)
Die dramatischen Geschehnisse der Emmentaler- und Entlebucher Bauernkriege von 1654. Die Geschichte der Bauernführer Leuenberger, Galli, Emmenegger, Schybi usw. und ihr Kampf gegen die Gnädigen Herren von Bern und Luzern
2000 - Die Vögel
Komödie von Aristophanes
Dialektfassung und Regie: Peter Leu (Dialekt Erstaufführung)
Zwei unzufriedene Bürger ziehen aus, um im Reich der Vögel ein "unbekümmertes Stück Welt" zu finden.
Mit Hilfe des Vogelkönigs Wiedehopf wollen sie ein Luftreich (Wolkenkuckucksheim) zwischen den Göttern und den Menschen aufbauen. Konflikte mit den Göttern und den Menschen sind vorprogrammiert. Prometheus verhandelt, es kommt zum gütlichen Kompromiss...
2001 - Die schwarze Spinne
nach der gleichnamigen Novelle von Jeremias Gotthelf
Theaterfassung von Hansjörg Schneider
Dialektfassung und Regie: Peter Leu
Ritters Hans von Stoffeln verlangte von den Bauern der Umgebung immer aberwitzigere Arbeiten, zuletzt aus Angeberei die Umpflanzung von Bäumen auf einen Berg als Schattengang; diesen Auftrag knüpfte er an eine derart kurze Frist, dass sie die Bauern unmöglich erfüllen könnten, ohne ihre eigene Hofarbeit zum Erliegen zu bringen und auch Hunger zu leiden.
In dieser Notlage bietet der Teufel in Gestalt eines wilden Jägers seine Hilfe an. Als Lohn will er ein ungetauftes Kind. Nach der Beratung aller Bauern stimmen diese zu, die zugezogene Bäuerin Christine geht den Pakt ein, als dessen Besiegelung sie einen Kuss auf die Wange erhält. Tatsächlich erledigt der Jäger die Aufgabe mit seinen dämonischen Kräften und fordert seine Bezahlung.
Als ein Kind geboren wird, rettet der Pfarrer durch die Taufe das Kind sofort nach seiner Geburt. Christine spürt danach auf ihrer Wange einen brennenden Schmerz: Dort, wohin der wilde Jäger sie geküsst hat, entsteht ein schwarzer Fleck, der anschwillt und zu einer schwarzen Spinne wird.
Nachdem ein nächstes neugeborenes Kind getauft wird, bricht ein Unwetter aus und viele kleine Spinnen schlüpfen aus dem aufplatzenden Mal auf Christines Gesicht. Im Dorf verbreitet sich das Unheil, das Vieh stirbt in den Ställen. So erinnert der Teufel an die Erfüllung des Vertrages.
Als man beschließt, das nächste Neugeborene zu opfern, geht das Viehsterben zunächst zurück. Christine will das Neugeborene dem Teufel bringen, doch der Priester besprengt es sofort mit Weihwasser. Christine schrumpft zu einer Spinne, die den Pfarrer berührt und dadurch tötet. Nun mordet die Spinne unaufhaltsam Mensch und Tier, einschließlich von Stoffeln und die Ordensritter; Flucht und Gegenwehr erweisen sich als zwecklos. Eines Nachts ergreift die Mutter des betroffenen Kindes die Spinne, als diese ihr Haus aufsucht, drückt sie in ein Loch in den Fensterpfosten und schließt dieses durch einen Zapfen. Auch diese Frau stirbt durch die Berührung mit der Spinne, aber Ruhe und Frieden kehren in das Tal zurück
2002 - Elsi, die seltsame Magd
nach der gleichnamigen Erzählung von Jeremias Gotthelf
Theaterfassung von Hansjörg Schneider
Regie: Peter Leu
Die Zeit der Gnädigen Herren zu Bern geht ihrem Ende entgegen, die Franzosen bedrohen Bern. Die Situation spaltet die Bevölkerung ind Bewahrer des alten und Befürworter eines neuen Staatssystems.
Die komplizierte Liebesgeschichte zwischen Elsi und Christen entwickelt sich in diesen Wirren und der Mobilisierung des Landsturms zum Drama. Viel zu spät begreift Elsi, dass sie ihre Liebe zeigen muss. Christen fällt im Kampf gegen die Franzosen...
2003 - Die Schattmattbauern
nach dem gleichnamigen Roman von Carl Albert Loosli
Theaterfassung von Marcel Reber (Uraufführung)
Regie: Peter Leu
Der junge Schattmattbauer wird Opfer einer unfassbar üblen Intrige. Der Alte inszeniert seinen Selbstmord aus Boshaftigkeit und Missgunst dermassen raffiniert, dass der junge Bauer des Mordes verdächtigt wird.
Eine ganze Familie zerbricht...
2004 - Ds Summerfescht
Komödie nach der Erzählung "Der Ball" von Jeremias Gotthelf
Theaterfassung und Regie: Peter Leu (Uraufführung)
Von zwei Geschwistern aus gehobener städtischer Gesellschaft, die auszogen, sich auf dem Land eine gute Partie zu ergattern...
2005 - Täuferjagd
Stück von Marcel Reber (Uraufführung)
Regie: Peter Leu
Sie verweigerten der Obrigkeit den Treue-Eid, über ihnen steht nur Gott. Für die Gnädigen Herren und die Predikanten der offiziellen Kirche Grund genug, die Täufer zu verfolgen, zu verbannen, zu ertränken und zu köpfen...

- "Die Exoten" FLT Moosegg 2006
2006 - Die Exoten
Komödie von Gerhard Polt
Dialektfassung und Regie: Peter Leu (Schweizer Erstaufführung)
Ein Dorf im Emmental. Föhn und Hügel, Schrattenfluh und Geranien. Aber auch: Autos aus Zürich, Basel, Hochhäuser und Betonsilos. Das Dorf ist in Gefahr: Die Grossstädter erobern mit Hilfe des ortsansässigen Bauunternehmers ein emmentalishes Dorf als Zweitwohnung. Die alten Bauern sind im Touristenboom nur noch Exoten...
2007 - VerDingt

- Plakat VerDingt
Stück von E.Y. Meyer (Uraufführung)
Regie: Peter Leu
Bis in die 60er-Jahre sind schätzungsweise 100'000 Kinder verdingt oder fremdplatziert worden.
Auch die zwei kleinen Mädchen werden zu Bauern verschachert und dort übel misshandelt. Ein anderer Bauer verprügelt "seinen" Verdingbuben derart, dass dieser sich schliesslich umbringt...
2008 - Die Brandnacht

- Plakat Brandnacht
Stück nach dem gleichnamigen Roman von Sam Jaun
Theaterfassung von Marcel Reber (Uraufführung)
Regie: Peter Leu
Der Privatdetektiv scheitert am Filz eines Dorfes. Einerseits blockiert die Glaubensgemeinschaft die Ermittlungen, aber auch Politik, Polizei und Wirte scheinen gewaltig Dreck am Stecken zu haben. Amos, das Sektenoberhaupt und Jugendfreund Kellers hält die Verdächtigungen nicht aus, er schliesst sich in die Kapelle ein und zündet sie an...
2009 - Wurst wider Wurst

- Plakat "Wurst wider Wurst"
Komödie nach einer Erzählung von Jeremias Gotthelf
Theaterfassung von Peter Steiger (Uraufführung)
Regie: Peter Leu
Der Kampf der Geschlechter einmal anders. Dumm stehen sie am Ende alle da, Frauen und Männer.
2010 - Eichbüehlersch - Chummerbueb

- Plakat "Eichbüehlersch - Chummerbueb"
nach dem Roman "Eichbüehlersch - e Wägstrecki Bureläbtig" von Simon Gfeller
Theaterfassung von Marcel Reber (Uraufführung)
Regie: Peter Leu
Im ersten Teil verfolgen wir das Heranwachsen Resli Rüegseggers. Seine Eltern sind früh gestorben, er wird von der Grossmutter erzogen. Diese versucht alle Unbill, alle Gefahren und Vesuchungen von ihm fernzuhalten. Spiele mit den wilden Klötzli-Bengeln sind ihm genau so verwehrt, wie die Liebschaft zu einem Mädchen.
Aber auch die Grossmutter wird mit dem zunehmend verstockten Res nicht glücklich. nach einem Nervenzusammenbruch wird sie vom Doktor zur Kur ins Schybebad geschickt.
Dort lernt sie Graber Christian und dessen Tochter kennen. Mit List, Beharrlichkeit und der Hilfe Grabers werden Käthi und Res schliesslich ein Paar.
Für Tickets:
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Bei Spezialwünschen (Rollstuhlplätze, Gruppenrabatte usw.) helfen wir gerne!
Von Dienstag bis Freitag, jeweils von 10 bis 14 Uhr sind wir für Sie da, unter der Nummer
0900 10 11 12 (Fr. 1.19/Min. ab Festnetz)



















































